Warum Bruce Willis nicht blinzelt

eine Mischung aus Sachvortrag und Ein-Frau-Schauspielerei - über Körpersprache und ihre Auswirkung auf unseren Status.

Status ist mit unserem Menschsein aufs engste verbunden. Wir sind – überspitzt – immer noch gesellig lebende soziale Tiere mit einer Hackordnung. Soziale Tiere fordern einander heraus und kämpfen so lange, bis eine Hierarchie aufgebaut, bis klar wird, wer gerade der Chef ist.

Danach finden erst wieder Kämpfe statt, wenn eins der Tiere versucht, die bestehende Rangordnung zu verändern. Wir haben Verhaltensregeln, Kniggeratgeber und Statussymbole entwickelt, um diese Rangordnungskämpfe zu verhindern, unseren Status aufrechtzuerhalten.

Unsere Körpersprache können wir aber nicht ausschalten. Deshalb suchen wir einander – trotz Statussymbolen - unbewusst nach körpersprachlichen Statussignalen ab, wenn wir im Flur aufeinander zugehen, auf einer Veranstaltung herumstehen oder uns an der Theke ein Bier bestellen, um unseren Platz in der Gruppenrangordnung zu definieren. Und unsere Körpersprache zeigt unseren Mitmenschen sehr schnell, wo sie uns einordnen sollen.

Deshalb ist es sinnvoll, dass wir uns ab und zu, zum Beispiel bei Bewerbungen, Verhandlungen, Meetings, Präsentationen oder bei Kundengesprächen, die körpersprachlichen Statussignale bewusst machen.

Mit Humor und wissenschaftlicher Kompetenz macht Margit Hertlein diesen Vortrag ebenso unterhaltsam wie interessant.

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